Jaqueline Oppermann
ich spreche offen, über das was mein Leben bewegt hat und heute noch formt.
Meine Vergangenheit & Neurodivergenz - und ich zeige damit: deine Geschichte, deine Herausforderungen bestimmen nicht deine Zukunft.
Und weil ich das tue, bewege ich Menschen.

Die Kraft die entsteht, wenn man sich erkennt.
Wir sehen von anderen fast immer nur den kleinen Ausschnitt. Ein bisschen Alltag. Die Erfolge.
Selten das, was davor war. Oder darunter liegt. Denn in unserem Alltag ist kein Platz für "unprofessionelles Verhalten".
Lange habe ich genau das maskiert. Heute spreche ich darüber.
Von außen sieht man heute ein stabiles, zufriedenes Leben.
Reisen. Studientitel. Alles scheinbar im Griff.
Was man nicht sieht:
Eine Geschichte geprägt von einem alkoholkranken Familienmitglied.
Armut. Mangel. Ausgrenzung. Widrige Voraussetzungen.
Viele Jahre habe ich einfach funktioniert.
Durchs Studium. In die ersten Jobs.
Ich habe kompensiert.
Mit Bulimie. Mit Trinken. Mit Feiern. Mit Anpassung.
So lange, bis ich nicht mehr wusste, wer ich eigentlich bin.
Und irgendwann ging es nicht mehr.
Der Wendepunkt kam, als ich aufgehört habe, eine Rolle zu spielen und begonnen habe, meine echte Identität zu entdecken.
Die Erkenntnis, dass ich neurodivergent bin, war ein entscheidendes Puzzleteil.
Meine Vergangenheit anzunehmen – statt gegen sie zu kämpfen – ein weiteres.
Ich bin weg von „Was stimmt nicht mit mir?“ hin zu „Warum funktioniere ich so, wie ich funktioniere?“
- Heute weiß ich, wie ich Reize verarbeite.
Ich kenne die Funktionsweisen von Gehirn und Nervensystem. - Ich verstehe meine inneren Prozesse, kann sie regulieren und entscheide bewusst was ich daraus mache.
- Ich nutze mein Wissen aus Soziologie über Rollen, Systeme und Macht und aus der Psychologie, um Alltagsherausforderungen wirklich lösbar zu machen.
Das Verständnis für mich selbst und meine Geschichte hat alles verändert.
Ich habe aufgehört, mich zu bekämpfen.
Meine Prämissen sind deshalb: es macht keinen Sinn zu leiden und die Lösung darf leicht sein, auch wenn das Leben nicht immer einfach ist.
Und bin heute hier – als Speakerin und Raumgeberin, die andere Menschen begleitet und bewegt.

Hier erfährst Du mehr über die Themen und Schwerpunkte, über die ich spreche und mein dazugehöriges Speaking-Angebot.

Hier erfährst Du mehr über meine Räume und wie du mit mir zusammenarbeiten kannst.
ein paar Hardfacts über mich:
Sozialwissenschaftlerin (B.A.)
Studium der Sozialwissenschaften mit Fokus auf gesellschaftliche Zusammenhänge, Selbstwahrnehmung und soziale Dynamiken.
Abschlussarbeit zu den Auswirkungen sozialer Medien auf Denken, Selbstbild und Verhalten.
Berufs- und Betriebspädagogin (M.Sc.)
Schwerpunkt Organisation, Personalentwicklung und berufliche Weiterbildung.
Vertiefte Auseinandersetzung damit, wie Lernen, Veränderung und Entwicklung in Unternehmen tatsächlich funktionieren – jenseits von Theorie und Buzzwords.
Mitarbeit an der Studie „BWB:konkret“
Beteiligung an einer empirischen Untersuchung zu betrieblicher Bildung und beruflicher Entwicklung in der Praxis.
Seit mehreren Jahren Dozentin
Konzeption und Durchführung von Kursen und Workshops in den Bereichen:
- Kommunikation & Auftreten
- Präsentation & Sprechangstüberwindung
- Umgang mit Angst im beruflichen Kontext
- Aufklärung und Sensibilisierung zu Neurodivergenzen
15 Jahre Yoga-Praxis
Fundierte körper- und nervensystembezogene Erfahrung, die meine heutige Arbeit ergänzt ohne esoterischen Überbau.
Ausgebildete Coachin
Fundierte Weiterbildung zur professionellen Gesprächsführung, Prozessbegleitung und strukturierten Arbeit an individuellen Entwicklungs- und Entscheidungsprozessen.
Selbstständig tätig
Als Speakerin und Mentorin an der Schnittstelle von Selbstwahrnehmung, Nervensystem, Prägungen und Alltag. Kein therapeutisches Setting, sondern klare, alltagstaugliche Arbeit an Selbstwirksamkeit, innerer Sicherheit und Orientierung.
Persönlicher Hintergrund & Haltung
- Eigene Essstörung (Bulimie) selbstständig überwunden
- Akademischer Bildungsaufstieg bis zum Masterabschluss – ein Weg, den statistisch nur ein kleiner Teil geht
- Reiseliebe und Bewegung als wichtiger Teil meines Lebens: Perspektivwechsel, Ortswechsel und neue Kontexte prägen mein Denken und meine Arbeit nachhaltig
- Meine Arbeit ist geprägt von eigener Erfahrung mit Anpassung, Leistungsdruck und Selbstzweifeln, ohne diese zu romantisieren oder zu dramatisieren.